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Pfarreiengemeinschaft Fährbrück  > Geschichte

Neuer Kirchenführer von Fährbrück
Bei der Vorstellung des neuen Kirchenführers in Fährbrück gab es auch eine kleine Ausstellung mit älteren Veröffentlichungen über die Wallfahrtskirche .Kirchenpfleger Alfons Konrad (links) hat den neuen Kunstführer in den Händen.
Bei der Vorstellung des neuen Kirchenführers in Fährbrück gab es auch eine kleine Ausstellung mit älteren Veröffentlichungen über die Wallfahrtskirche .Kirchenpfleger Alfons Konrad (links) hat den neuen Kunstführer in den Händen.

In der Reihe kleiner Kunstführer gibt es mit dem Kirchenführer der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Fährbrück ein neues Exemplar. Das 24-seitige handliche Heft in frischen Farben und ansprechender Aufmachung beinhaltet sowohl geschichtliche Hintergründe als auch die Beschreibung über den Kirchenbau, die Ausstattung, Kunstwerke, Orgel, Glocken und Seelsorge in Fährbrück.
Der Kirchenführer ist als fünfte Auflage erschienen. Charakterisierungen der Kirche gab es bereits 1904, 1936, 1957 und 1996. Diesmal jedoch hat Augustinerpater Dr. Michael Wernicke den Kirchenführer völlig neu gegliedert und getextet. Der Kirchenhistoriker erforscht zurzeit in Würzburg die Geschichte der Augustiner, hat mehrere Schriften veröffentlicht und ist in der Bau- und Kunstgeschichte bestens bewandert. Von 1991 bis 2001 war er Prior und Wallfahrtskurat in Fährbrück.
„Ich habe mich in meiner Zeit im Fährbrücker Konvent viel mit der Kirche beschäftigt und mit interessanten und geschulten Menschen über sie debattiert“, verriet Pater Michael. Der heutige Kirchenbau ist 320 Jahre alt und wurde im Jahr 2002 innenrenoviert. „Viele Menschen haben hier gebetet und dabei die Zeichen der Architektur, Malerei und Figuren zu deuten gewusst“, meinte Pater Michael. In seiner Predigt erläuterte er die Symbolik der Altarbilder im Hinblick auf Johannes des Täufers, der zur Nachfolge des Lammes Gottes aufrief. Die Gemälde stellen mit der heiligen Barbara, der Mutter Gottes und des Heiligen Gregor die christlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe dar.
„Pater Michael ist es gelungen, den kunsthistorischen Wert des Gebäudes mit unserem christlichen Hintergrund zu verbinden“, hob Kirchenpfleger Alfons Konrad die Besonderheit des Kunstführers hervor. Er bedankte sich auch bei Prior Pater Marcellus Jahnel für den Anstoß und die Koordination des Projekts, bei Heimatkundler Oskar Altenhöfer für die Hilfe bei Rückfragen und bei den Lektoren Bernd Biedermann und Bernd Michaeli.
(Kirchenfxhrer.JPG; 459 kB)
Zur Einführung des neuen Kunstführers im Sonntagsgottesdienst am 04.12.2005 stellte die Kirchenverwaltung eine kleine Schriftenausstellung bisheriger Veröffentlichungen über die Kirche aus. „Wir freuen uns, dass der neue Führer nach einem knappen Jahr Vorbereitungszeit noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest fertig geworden ist“, wies Pater Marcellus auf „ein kleines Weihnachtsgeschenk“ hin. Der Kirchenführer kann in der Wallfahrtskirche für den Preis von drei Euro erworben werden.