Firmvorbereitung in der Pfarreiengemeinschaft
Die Firmspendung findet für die Pfarreiengemeinschaft Fährbrück jährlich in der Wallfahrtskirche statt. Die Vorbereitung auf den Empfang der Hl. Firmung ist im Pfarrverband nach Ortschaften aufgeteilt und erstreckt sich auf den Zeitraum von September bis Januar/Februar. Die Firmlinge aus Opferbaum bereiten sich gemeinsam mit P. Ladislaus Duda OSA vor. Die Firmlinge aus den Ortschaften Erbshausen/Sulzwiesen, Gramschatz, Hausen, Hilpertshausen, Rupprechtshausen und Rieden treffen sich zur gemeinsamen Vorbereiutng in Fährbrück. Zuständig ist Gemeindereferent Christof Becker. Firmvorbereitung 2009/2010Gruppenbild unserer Firmlinge während des gemeinsamen Wochenendes in Münnerstadt.
Firmvorbereitung 2008/2010
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| © Irene Konrad |
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Gruppenbild nach der Firmung mit Weihbischof Helmut Bauer (Mitte).
Firmvorbereitung 2007/200824 Firmlinge aus den Ortschaften Erbshausen-Sulzwiesen, Hausen und Rieden bereiteten sich in Fährbrück auf ihre Firmung vor. Nach einem ersten Gruppentreffen mit dem Thema: "Öffne, Dich" verbrachten alle Firmlinge des Pfarrverbandes ein gemeinsames Wochenende in Münnerstadt vom 21. bis 23. September 2007 ein gemeinsames Wochenende zum Thema: „Ich glaube“. Begleitet wurden sie von Hilmar Lier (Opferbaum), Kurt Hemmert und Christopher Engert (Rieden), Barbara Schraut (Erbshausen-Sulzwiesen) und Gemeindereferent Christof Becker. Am Freitag nach dem Abendessen lernten sich die Firmlinge aus unserem Pfarrverband näher kennen und waren als „Nachtwächter“ in Münnerstadt unterwegs. Im Abendlob „Wie wir beten können“ wurde ihnen das „Vater unser“ überreicht. Am Samstag stand die eigene Persönlichkeit und der Glaube im Mittelpunkt: „Ich bin ich“, „Wer bin ich - wer bist du“, „Mein Lebensweg“, „Ich in 10 Jahren“, „Meine Fähigkeiten für dich“. Es entstand ein persönliches Bild, das deutlich macht: Jeder ist verschieden, hat ihr Besonderes, ihre Eigenheiten und er oder sie darf so da sein. Durch das „Gleichnis von den Talenten“ (Mt, 25,14-29) wurde bewußt, jeder hat Fähigkeiten und Begabungen von Gott geschenkt bekommen. Die eigenen Talente wurden konkret benannt und auch überlegt, wem sie zugute kommen können. Nach dem Abendessen gestalteten die Firmlinge ihre eigene Firmkerze. Diese Kerze soll die Firmlinge während der Zeit der Firmvorbereitung begleiten und erfahrbar machen: „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht.“ Vielleicht wird sie bei einem Gebet, einem Dank, einer Bitte zu Gott ... angezündet. Am Sonntag gestalteten einige Firmlinge von sich aus selbst die Morgenmeditation. Nach dem Frühstück feierten alle den Familiengottesdienst in der Stadtpfarrkirche in Münnerstadt mit. Weiterführend vom Samstagnachmittag bekam jeder Firmling zwei Talente in Form von 2,00 Euro überreicht. „Bring dich ein für andere und mache mehr daraus“ lautet die Projektaufgabe, die bis Ende Dezember 2007 abgeschlossen sein soll. Bereits in den jeweiligen Ortsgruppen entwickelten die Firmlinge konkrete Idee für Aktionen, die sie durchführen wollen. Der Erlös dieser Aufgabe kommt einem sozialem Projekt in Peru zu gute. Die Wallfahrt unserer Firmlinge nach Fährbrück fand am 13. Oktober 2007 statt. Der Wallfahrtsweg führte sie vom Ochsengrund aus zur Wallfahrtskirche. Unterwegs wurde der Weg mit Stationen unterbrochen. Die Firmlinge erhielten von verschiedene Glaubensgestalten Impulse für ihren eigenen Glauben. Sie ersuchten nachzuspüren, was es heißt zu Glauben und sich zum Glauben zu bekennen. Nach der Ankunft in der Wallfahrtskirche grüßten die Firmlinge unsere Gottesmutter mit dem „Fährbrücker Wallfahrtslied“ und entzündeten ihre Opferkerzen. Zur Stärkung nach dem rund 11 Kilometer langen Weg gab es ein Pizzabuffet, das die Firmeltern zubereitet hatten. Der Tag schloss mit der Vorabendmesse, die die Firmlinge und die Gruppe „Midrasch“ mit gestalteten. Pater Marcellus und Gemeinderefernt Christof Becker überreichten während der Feier den Firmlingen das Glaubensbekenntnis. Es umfasst den ganzen Reichtum unseres Glaubens an Gott, an Jesus Christus und an den Heiligen Geist. „Nehmt die Worte auf“, forderte Herr Becker die Firmlinge auf, „damit sie euch ermutigen und ein fester Halt für euer Leben werden!“ Ende Oktober machten die Firmlinge vor Ort einen Friedhofsgang. Wer sind die Augustiner? Um diese Frage zu beantworten besuchten unsere Firmlinge am 9. November 2007 das Augustinerkloster in Würzburg. Pater Dominik empfing die Firmlinge an der Pforte und führte sie anschließend durch die Augustinerkirche und das Kloster. Im Wohnzimmer erzählte Pater Dominik viel über die Geschichte der Augustiner und das Klosterleben. Während diesem persönlichem Austausch stellten die Firmlinge ihre mitgebrachten Fragen. Durch diesen Nachmittag erhielten die Firmlinge einen offenen und guten Einblick in das Ordensleben. Ende November fand das Gruppentreffen "Ich glaube an den Heiligen Geist" und im Dezember das Gruppentreffen mit Beichte "Jeder braucht mal eine neue Chance"statt. Vor der Firmung im Januar traffen sich die Firmlinge dann noch zu einem Gruppentreffen "Symbolik und Ablauf der Firmung" und zu einer Probe vor dem Firmgottesdienst. Hier schlossen die Firmlinge auch ihr Projekt "Talente-Aktion" ab. Die Firmlinge des Pfarrverbandes Fährbrück erhielten während ihres gemeinsamen Firmwochenendes im September 2007 eine Projektaufgabe. Durch das Gleichnis von den Talenten (Mt 25,14-29) wurde den Jugendlichen bewußt, dass jeder Fähigkeiten und Begabungen von Gott geschenkt bekommen hat. Die eigenen Talente wurden konkret benannt und auch überlegt, wem sie zugute kommen können. So bekam jeder Firmling der 33 Firmlinge von Gemeindereferent Christof Becker zwei Talente in Form von 2,00 Euros überreicht. Die Aufgabe bis Ende Dezember 2007 lautete: „Bring dich ein für andere und mache mehr daraus“. Die jeweiligen Ortsgruppen organisierten verschiedenste Aktionen: Kuchen-, Glühwein und Punschverkauf, Torwandschießen, Autowaschaktion, Ponyreiten, u.v.m.. Während einer kleinen Feier zum Abschluss der Firmvorbereitung am 14. Januar 2008 in der Wallfahrtskirche Fährbrück gaben die Firmlinge ihre Talente zurück. 1703,67 Euro kamen zusammen. „Ein tolles Engagement. Mit einem solchen Ergebnis unserer Talente-Aktion habe ich nicht gerechnet“, meinte Gemeindereferent Christof Becker begeistert, „unseren Firmlingen und allen, die in den Pfarrgemeinden unseres Pfarrverbandes dazubeigetragen haben, sei ein herzliches Vergelts Gott gesagt.“ Der Erlös kommt behinderten Kinder der „Asociacion Santa Dorothea“ in Peru zugute. Christopher Rügemer aus Erbshausen-Sulzwiesen hatte dort seinen Zivildienst geleistet.
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| © Irene Konrad |
Gruppenfoto mit Weihbischof Helmut Bauer (mitte) und Gemeindereferent Christof Becker (2.v.l) und Christopher Engert, Firmbegleiter (1.v.l).
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Am 16. Januar 2008 war dann für unsere Firmlinge der Firmtag. Weihbischof Helmut Bauer hat in der Wallfahrtskirche Fährbrück 53 Kinder gefirmt. Die Firmlinge kamen Erbshausen, Gramschatz, Hausen, Hilpertshausen, Ober- und Untereisenheim, Opferbaum, Prosselsheim, Püssensheim, Rieden, Rupprechtshausen und Seligenstadt. Ihre Ortsgeistlichen zelebrierten am Altar mit. Musikalisch wurde der Firmgottesdienst von der Gruppe Symbolum aus Essleben mehrstimmig und abwechslungsreich gestaltet. Das Motto „Komm Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen. Und entzünde in ihnen das Feuer deiner göttlichen Liebe“ zog sich durch den gesamten Festgottesdienst. Schon zu Beginn hatten zwei Firmlinge den Weihbischof mit Streichhölzern begrüßt. „Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als über Dunkelheit zu klagen“, meinten sie und stellten ihre Lieder, Kyrierufe und Fürbitten unter das Thema Licht. Prior Pater Marcellus bekräftigte: „Es liegt in unserer Hand, die Welt heller zu machen“. „Wir können nur durch die Kraft des Heiligen Geistes aus der bedrohlichen Welt gerissen werden. Gottes Geist ist ein Mutmacher, er geht all unsere Wege mit. Ein Gefirmter ist nicht allein, er überwindet alle Hindernisse, die uns das Böse in den Weg stellt“, predigte der Weihbischof. Er riet, sich Gebete und Gottesdienstbesuche als „Atemholen der Seele“ zur Regel zu machen und das eigene Charisma in die Kirche Gottes einzubringen. Als mündiger Christ könne man sein Leben selbst in die Hand nehmen und sich in der Pfarrei sowie für das Gute engagieren. „Atme in uns, heiliger Geist“, sangen die Firmlinge nach dem Empfang des Sakraments. Weihbischof Bauer freute sich über „die besinnlichen Texte und die besondere Atmosphäre dieses pfingstlichen Tages“ und stellte die jungen Menschen an der Gnadenstätte der Gottesmutter unter deren besonderen Schutz. Die herzliche Verbundenheit des Weihbischofs zur Wallfahrtskirche, den Augustinern und Firmlingen war auch nach der Eucharistiefeier spürbar, als auf den Altarstufen noch viele Erinnerungsfotos gemacht wurden.
Firmvorbereitung 2006/2007Während der Firmvorbereitung 2006/2007 fanden 5 thematische Gruppentreffen in Fährbrück statt. Dabei wurden die Themen nach einer Einführung im Plenum, in Kleingruppen erarbeitet. Die Kleingruppen begleiteten Eltern. Durchgeführt wurden auch ein Wochenende der Firmlinge im Jugendhaus Münnerstadt und der Besuch der Jugendvesper in Münsterschwarzach. Höhepunkt war die Durchführung eines Projektes, mit dessen Erlös die Firmlinge Straßenkinder in Brasilien unterstützten. Alle Firmlinge aus dem Pfarrverband gingen im Oktober vom Ochsengrund aus eine gemeinsame Wallfahrt nach Fährbrück. Unterwegs begleitete die Firmlinge das Lied „Lass mich an dich glauben“. Die einzelnen Liedstrophen wurden als Wegstationen gestaltet. Zum Abschluss dieses Tages feierten alle die Vorabendmesse in der Wallfahrtskirche als „Auftaktgottesdienst zur Firmvorbereitung“. Im Dezember waren alle Firmlinge zu einem Gruppentreffen „Jeder braucht mal eine neue Chance“ und zur persönlichen Beichte eingeladen. Nach der Firmung werden die Gefirmten u.a. zur Teilnahme an den Angeboten im Pfarrverband oder der Dekanatsjugendseelsorge eingeladen.
Das Bild zeigt die Gefirmten des Pfarrverbandes mit Weihbischof Helmut Bauer (hinten mitte) und Gemeinderefernt Christof Becker (hinten links) nach der Firmung am 31. Januar 2007.
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