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Einladung zur Pilgerfahrt und Urlaubsreise

nach Italien: Pavia, Cascia und Montefalco 

vom 17. - 24. September 2023

Eine Pilgerfahrt nach Italien, die den Teilnehmern zugleich Urlaub und Erholung für Leib und Seele werden soll, wird vom Augustinerkloster in Würzburg angeboten. P. Christoph Weberbauer leitet diese Fahrt und wird von Carmen Fuchs, Ritaschwester von Würzburg, begleitet. Beide können auf ihre gemeinsamen Erfahrungen vieler solcher Reisen zurückgreifen, wenn sie - bewusst mit dem Omnibus, aber um zwei Tage verkürzt zu früheren Reisen - dazu noch einmal einladen.

Die Fahrt geht nach Umbrien, d.h. in das „Land der Heiligen“.

Mehr oder weniger Kontakt wird aufgenommen zu den Heiligen:

  • Franz von Assisi, dem wohl bekanntesten Heiligen Italiens
  • Augustinus, Ordensgründer der Augustiner und damit Ordensvater auch der hl. Rita
  • Rita von Cascia, bekannt geworden als Ehefrau, Mutter, Witwe und auch als Ordensfrau; viele Gebetserhörungen und Wunder werden von ihr bezeugt. „Helferin in aussichtslosen Anliegen“ wird sie genannt.
  • Klara von Montefalco, ebenso eine Augustinerin, die vor allem in den Gast-freundlichen Gesichtern und Händen der heutigen Schwestern des dortigen Klosters weiterlebt.

Abwechslungsreich gestaltet wird bei der Wallfahrt schon das Miteinander im Bus: Einstimmung und Hinführung, Singen, Beten, einander Erzählen, Musik und Stille. In Italien geht es um die Begegnung mit der wunderschönen umbrischen Landschaft, in die die Heiligen hineingeboren wurden und wo sie gelebt haben. Das Gehen in der Natur, das bewusst ganzheitliche Dabei-Sein ist Hilfe, das eigene Leben dankbar zu bedenken.

Interessenten, die sich von einem solchen Angebot begeistern lassen, können sich anmelden:   
                     P. Christoph Weberbauer OSA (Klosterpforte)
                      Augustinerkloster Würzburg
                      97070 Dominikanerplatz 2
                      Tel. 0931/ 3097-197    Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder bei: Anne Assmann, Tel. 06205/8509 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sie erhalten dann einen ausführlichen Informationsbrief, den es auch an der Klosterpforte in Würzburg gibt.

170 Frauen und Männer aus dem Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück haben sich anlässlich des Kirchenfestes „Maria Geburt“ zu einer Andacht zu Ehren der Muttergottes in der Wallfahrtskirche Fährbrück getroffen. Eingeladen dazu hatten Pastoralreferentin Gabriele Michelfeit sowie die beiden Seniorenkreisleiterinnen Klara Amrehn aus Hausen und Waltraud Friedrich aus Opferbaum.

Die Andacht stand unter dem Thema: Maria- Vorbild der Hoffenden. Der Wortgottesdienst wurde von Pastoralreferentin Michelfeit gestaltet. Die Senioreninnen und Senioren dachten über das Leben und Wirken Mariens nach. Als der Engel sie aufsuchte, sagte sie ihr Ja zu den Plänen Gottes. Danach sprach sie voller Leidenschaft einen Lobpreis – das Magnifikat. „Wer bist du, Maria?“, dachten die Seniorinnen und Senioren bei einem Impuls über Maria und ihre Hoffnungen nach.

Im Anschluss an die Marienandacht waren alle zu einem Treffen im nahegelegenen Biergarten eingeladen gewesen. Weil das Wetter etwas unbeständig war, wichen die Seniorinnen und Senioren in ein bereitstehendes Zelt aus. Es gab Kaffee, Torte und Kuchen. Bei reger Unterhaltung haben die Anwesenden diese Kaffeerunde sehr genossen.

Manche Seniorin und mancher Senior wanderte schließlich von Tisch zu Tisch. Man traf viele Bekannte und Freunde aus dem eigenen Ort und aus umliegenden Dörfern. So gab es überall eine gute und rege Unterhaltung.

Später wurden noch Bratwurst mit Brötchen und angemachter Käse angeboten. Nach gut drei Stunden machten sich die meisten Gäste wieder auf dem Heimweg. Es war ein schöner Nachmittag. Man hat sich wieder einmal getroffen und manch Neues erfahren. Vielen Dank an die Organisatoren Frau Amrehn, Frau Friedrich und Frau Michelfeit. Alle hoffen sehr, dass im nächsten Jahr wieder eine Andacht dieser Art und das anschließende Treffen stattfinden.

Mit einer würdigen und dankerfüllten Trauerfeier haben sich viele Menschen aus den Gemeinden rund um das Augustinerkloster Fährbrück von Pater Edmund Popp OSA verabschiedet. Pater Edmund ist am 13. August 2022 mit 87 Jahren gestorben.

Zum Requiem am 18. August 2022 in der Wallfahrtskirche und der anschließenden Beisetzung auf dem Hausener Friedhof waren auch Mitbrüder aus dem Augustinerorden und Verwandte aus der Oberpfälzer Heimat des Paters gekommen.

Im Herbst 1993 kam Pater Edmund nach Fährbrück und übernahm im damaligen Pfarrverband Fährbrück als Priester die beiden Pfarreien Gramschatz und Rieden. Er blieb 29 Jahre lang deren Seelsorger, auch nach zwei Umstrukturierungen in der Diözese Würzburg und seit 2016 als mithelfender Ruhestandspriester im jetzigen Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück mit dessen leitendem Pfarrer Helmut Rügamer aus Bergtheim.

Das Requiem zelebrierten Prior Pater Jakob Olschewski und Pater Romuald Grzonka vom Fährbrücker Konvent zusammen mit Pfarrer Rügamer. „Pater Edmund hat immer die Frohe Botschaft zu den Menschen getragen. Nun hat er sich von Gott zum himmlischen Festmahl rufen lassen“, ist Pater Jakob überzeugt davon, dass sein Mitbruder seinen Platz bei Gott im Himmel gefunden hat.

Dass Pater Edmunds Kräfte nachließen, war seinen Mitmenschen bewusst. Bei den Messfeiern hat er den Laien mehr und mehr Aufgaben übertragen und sich vermehrt zu den Gottesdiensten abholen lassen. Aber selbst als er nach einem Schwächeanfall am 24. Juli „zum Aufpäppeln“ für ein paar Wochen auf die Pflegestation des Augustinerklosters in Würzburg kam, wollte er „in ein paar Wochen“ wieder zurück nach Fährbrück gehen.

Dazu kam es nicht. In den Morgenstunden am 13. August ist Pater Edmund auf der Pflegestation der Augustiner friedlich eingeschlafen. Seelsorger im besten Sinne des Wortes war er bis zuletzt. Er kümmerte sich um die Menschen in seinen Pfarreien. In den 26 Jahren seines Wirkens vor Ort hat er die Gottesdienste gehalten, Kinder getauft und zur Kommunion geführt und ihnen gern das Kloster gezeigt. Er hat Paare getraut und Tote beerdigt.

Es wurde auch viel gefeiert. Pater Edmund hat Sportheime, Feuerwehrfahrzeuge oder Pferde gesegnet. Er hat die Feste der Vereine bereichert, war geistlicher Beirat und „treuer Gönner der Ortsvereine“ und gratulierte zu Geburtstagen und Jubiläen. Oftmals stand er selbst im Mittelpunkt, etwa bei runden Geburtstagen, dem Jahrestag seines Klostereintritts am 22. August 1954, seines ersten Professversprechens als Augustiner am 23. August 1955 oder seiner Priesterweihe am 4. Juni 1960.

Als Prior Pater Jakob im Requiem an die Eigenheiten von Pater Edmund erinnerte, gab es viel zustimmendes Kopfnicken. Überpünktlich, zuverlässig, friedliebend, weltoffen und großherzig war Pater Edmund. Er konnte Menschen sein lassen, wie sie sind. Er liebte die Musik, wurde gern eingeladen und hat emsig telefonischen Kontakt gehalten. Pater Edmund wurde respektiert. Man konnte gut mit ihm zusammen arbeiten. Er hat die Ministranten, Lektoren und Kommunionhelfer geschätzt und war neuen Ideen gegenüber aufgeschlossen.

Mit einem herzlichen „Vergelt`s Gott“ nahmen die Redner Arnold Strobel, Klaus Keller, Connie Sauer und Dirk Wiesner im Namen der beiden Pfarreien und den Ortsvereinen von Rieden und Gramschatz „Abschied von unserem Pfarrer und einem ganz besonderen Menschen“. Er lebe „in allen von uns ein Stückchen weiter“ und habe „großartigen priesterlichen Einsatz geleistet“, hieß es in den Ansprachen.

Bei der Trauerfeier hatten „die Gramschatzer“ das Requiem mitgestaltet und „die Riedener“ waren vor allem bei der Beisetzung auf dem Friedhof vor Ort. Fahnenabordnungen der Vereine erwiesen Pater Edmund die letzte Ehre. Feuerwehrmänner aus Rieden geleiteten den Sarg ihres Pfarrers zum Grab und bei den Liedern der Musikkapelle Rieden auf dem Hausener Friedhof spielten auch Musikanten aus Gramschatz mit.

Pater Edmund Popp wurde am 16. Januar 1935 in Haidenaab in der nördlichen Diözese Regensburg geboren. Er arbeitete als Religionslehrer, Wallfahrtsleiter und in der Gemeindeseelsorge und war in Würzburg/St. Bruno, im Klosterseminar und der Städtischen Handelsschule, in Bielefeld, Germershausen und Bernshausen und zuletzt rund um Fährbrück tätig. Lebenslang war er mit seiner Familie und den Menschen verbunden, die ihm ans Herz gewachsen waren. Den Nordbayerischen Kurier, die Main-Post und das Sonntagsblatt las er bis zum Schluss.

Brauchtum zum Fest Mariä Himmelfahrt

Gottesdienste im Freien für Klein und Groß

Der schattige Platz unter dem Walnussbaum lockte auch dieses Jahr im Juni wieder viele Besucher in den Opferbaumer Pfarrgarten, um gemeinsam Gottesdienste zu feiern. Am Pfingstmontag waren bei schönstem Wetter alle eingeladen, mitzuerleben, dass Gottes Geist Einheit schenkt. Vor allem die Kinder konnten selbst bei der Mitmach-Geschichte vom Turmbau zu Babel erfahren, dass es gar nicht so einfach ist, einen Turm aus Schuhkartons zu bauen (s. Foto). Diese wurden vorher auf zwei Seiten von den Gottesdienstbesuchern beschriftet oder bemalt zum Thema: Was kann Freundschaft/Beziehungen zerstören und was macht auf der anderen Seite Freundschaft aus.

Gabriele Michelfeit hatte den Familiengottesdienst mit dem Liturgieteam aus Opferbaum vorbereitet und gestaltet: Manchmal sind wir ohne Feuer für die Liebe, ohne Glut füreinander, eben ohne Fantasie, ohne Herz und Kraft. Wir sind wie gelähmt und gefangen in unseren eigenen Sorgen und Gedanken, kreisen um uns selbst und sind wie blind und taub für das, was um uns und mit uns geschieht. Dann brauchen wir auch den Heiligen Geist. Dann brauchen wir unser ganz persönliches Pfingstereignis, denn Pfingsten ist, wenn Menschen aufeinander zugehen, aufeinander achten und zusammenhalten!

Am Ende des Gottesdienstes haben dann alle Kinder zusammen eine Brücke aus den Schuhkartons gebaut (siehe Foto). Hinterher gab es noch die Möglichkeit, bei Bratwurst, einem Getränk und herrlichem Wetter zusammen zu sitzen.

Anstatt eines Flurganges gab es Ende Juni einen Flur-Gottesdienst mit Pfarrer Helmut Rügamer im Pfarrgarten Opferbaum. Bei diesem Gottesdienst trug Pfarrer Rügamer ein besonderes Gewand mit der Darstellung des Letzten Abendmahles (siehe Foto). Die Opferbaumer Musikanten sorgten für die musikalische Gestaltung und am Ende des Gottesdienstes gab es noch den Wettersegen in alle vier Himmelsrichtungen.

Petra Markert-Autsch

Bei strahlendem Sonnenschein fand anlässlich des Pfarrfestes ein Familiengottesdienst im Riedener Pfarrgarten statt.

Zum Hubertusfest am 25. Juni 2022 in Fährbrück lädt der 1843 gegründete „Katholische Männerverein St. Hubertus“ ein.

Familienfreundliches Fest im Klosterhof der Augustiner in Fährbrück

Die frühbarocke Marienwallfahrtskirche in Fährbrück mit ihrer ausgezeichneten Akustik bildet in diesem Jahr wieder den festlichen Rahmen für das traditionelle „Fränkische Mariensingen“ am Pfingstmontag.

Am Sonntag, dem 24. April 2022, wurden die ausscheidenden Mitglieder des Pfarrgemeinderates Opferbaum im Rahmen des Gottesdienstes, der von Professor Burkard M. Zapff gestaltet wurde, feierlich verabschiedet und gleichzeitig die Mitglieder des neuen Pfarreiteams Opferbaum - so die neue Bezeichnung im Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück seit der Pfarrgemeinderatswahl - begrüßt.

Die Kommunionkinder des Jahres 2022 in Gramschatz samt ihren Eltern versammelten sich vor dem Weißen Sonntag am Stationsweg in Gramschatz, um den durch Detlef Ziegler gespendeten Baum - eine Eiche - in die Erde zu bringen.

In diesem Jahr hat es in der Pfarrei Hausen keine Osternachtsliturgie, keine Auferstehungsfeier und keinen Ostersonntagsgottesdienst gegeben. Aber am Ostermontag brannte Pfarrer Helmut Rügamer bewusst die Osterkerze in der Hausener Kirche St. Wolfgang an und segnete das Weihwasser und die mitgebrachten Osterspeisen.

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